Cineplex Neustadt (ab Frühjahr 2018)

2017 eröffnet in Neustadt an der Weinstraße das vierte Kino der Filmtheaterbetriebe Spickert.
Günstig gelegen bietet dieses Multiplex-Kino mit 10 Sälen und ausgestattet mit neuester Technik und angeschlossener Gastronomie ein umfassendes Angebot.

 

Das Multiplex-Kino vor den Toren der Stadt bekommt zehn Säle mit insgesamt 1250 Plätzen. Alleine der große Premiere-Saal fast knapp 300 Zuschauer. Hier wird auch die größte Leinwand der Pfalz mit 180 Quadratmetern Projektionsfläche errichtet, die nach den Recherchen des Kinobetreibers wahrscheinlich sogar die größte Leinwand in ganz Rheinland-Pfalz sein wird. Die Bezeichnung „Premiere-Saal“ ist Programm: „Wir wollen, dass in Neustadt die großen Filme zeitgleich mit den Premieren in Berlin, München und Mannheim anlaufen“, so Spickert.

Außerdem will das neue Kino mit vielen Extras punkten, die in einem Multiplex möglich sind. Dazu zählt auch der Dolby-Atmos-Sound im großen Saal, der mit zahlreicher Lautsprecher ein besonders eindrückliches Klangerlebnis ermöglicht. Alle anderen Säle sind mit dem modernen Dolby-Sound-System ausgestattet. Die Kinosäle 1 und 2 sowie die Säle 4 bis 10 sind alle ebenerdig erreichbar. Jeder Saal hat mindestens einen extra ausgewiesen Platz für Rollstuhlfahrer, im großen Saal gibt es zwei solche Plätze, also insgesamt 11 Rolliplätze. Das ganze Kino ist selbstverständlich barrierefrei und es gibt Aufzüge.

Besonders soll auch die Gastronomie mit insgesamt über 200 Plätzen im Erdgeschoß, im Obergeschoss und auf der Terrasse sein. Die Glaswände der Gastronomie und ein neuartiges Lichtkonzept, das verschiedene Farbszenarien ermöglicht, verstärken das Hollywood-Feeling. Ein Licht-Leitsystem führt den Besucher in dem Kinosaal seiner Wahl. Ein großzügiger Lounge-Bereich heißt die Kinobesucher willkommen.

Auf insgesamt 17.000 Quadratmetern Grundstücksfläche entsteht ein Gebäude, das optisch anspricht und zum Besuch einlädt. Besonders wird das äußere Erscheinungsbild sein. Der Gastronomie-Bereich hebt sich mit seiner Fassade aus holz- und natursteinfarbenen Oberflächen von dem Gebäude mit den Kinosälen optisch ab. Für das Kino-Foyer ist eine 3D-Fassade vorgesehen, auf der sich Motive aus bekannten Kinofilmen und regionale Motive, historischen Bauten und Burgruinen begegnen.

Baulich ist ein ökologisches Regenwassermanagement angesagt und die Gäste haben keine Parkplatzsorgen. In enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung wollten die Kinobetreiber in Sachen ökologisches Bauen und in Bezug auf das Verkehrskonzept ein Zeichen setzen. Insgesamt 331 Autoparkplätze stehen im Plan, davon vier Behindertenparkplätze. Und – sehr ungewöhnlich für ein Kino – es sind 130 Fahrradparkplätze mit Bügelsicherung vorgesehen. Die Stadt hat vor, die städtische Buslinie direkt am Kino halten zu lassen.

Was die Ökologie betrifft, spricht der Architekt Jürgen Presser aus Schwetzingen von einem „Green building“ und verweist auf ein komplexes Versickerungskonzept für alles Regenwasser, das auf dem Dach und auf dem gesamten Grundstück niederfällt. Die Grünflächenplanung hält sich streng an die Vorgaben der Stadt im Bebauungsplan.